Prävention zielt ab auf die Veränderung sowohl des individuellen Verhaltens (z. B. Meiden der Mittagssonne) als auch der gesellschaftlichen Verhältnisse (z. B. das Anbringen von Sonnensegeln über Sandkästen auf öffentlichen Spielplätzen). Präventive medizinische Maßnahmen haben zum Ziel, einer Erkrankung vorzubeugen, sie frühzeitig zu erkennen (bevor sie Symptome zeigt) oder, sollte sie bereits Symptome zeigen, ihren Schweregrad zu mindern.
Abhängig davon, zu welchem Zeitpunkt im Verlauf der Krankheitsentstehung präventive Maßnahmen ansetzen, unterscheidet man zwischen
primärer Krebsprävention (Vorbeugung),
sekundärer Krebsprävention (Früherkennung) und
tertiärer Krebsprävention (Linderung).
Sie setzt an, bevor die Krebserkrankung entsteht. Gesunde werden über die Vermeidung von krebsauslösenden Faktoren aufgeklärt. Personen, die ein erhöhtes Erkrankungsrisiko tragen, werden identifiziert (Risikopersonen).
Ziel der primären Krebsprävention ist die Senkung der Inzidenz von Krankheiten. Zur Hautkrebsprävention gehört die Beratung über die Risiken durch UV-Strahlung und über Maßnahmen, wie die Risiken gemindert werden können, z. B. durch Meiden von Sonne oder Eincremen mit einen Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor.
Sie greift dann, wenn eine Erkrankung bereits im Frühstadium durch einen Arzt erkennbar ist, die Betroffenen sich jedoch (noch) nicht krank fühlen. Ziel ist die Entdeckung eines (evtl. symptomlosen) Frühstadiums einer Krankheit und auf eine Therapie, die früh einsetzt.
Gesundheitspolitisch soll so die Inzidenz manifester bzw. fortgeschrittener Erkrankungen gesenkt werden. Zur sekundären Hautkrebsprävention gehört die visuelle standardisierte Ganzkörperuntersuchung und ggf. die Feststellung eines klinischen Verdachts auf Hautkrebs.
Sie soll Krankheitsfolgen begrenzen und Rückfälle verhindern, wenn eine Erkrankung bereits Symptome zeigt. Ziel ist also, die Verschlimmerung einer Krankheit zu vermeiden oder hinauszuzögern. Tertiäre Hautkrebsprävention beinhaltet die Entfernung von Hauttumoren und turnusmäßige Nachuntersuchungen, um Rezidive oder Zweittumoren früh zu erkennen. Die Therapie soll auch alle Formen der Chemo-/Immuntherapie und Palliativmedizin inklusive der Sterbebegleitung berücksichtigen.
Kleidung ist der beste Sonnenschutz
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