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Wie läuft das Screening ab?

Wie bereite ich mich auf die Untersuchung vor?

Es gibt ein paar Dinge, die Sie beachten sollten, um sich und Ihrem Arzt die Untersuchung so einfach wie möglich zu machen:

Entfernen Sie vor der Untersuchung Nagellack von Finger- und Zehennägeln, da Hautkrebs auch unter den Nägeln entstehen kann. Auch Körperschmuck wie Ohrstecker oder Piercings können dem Arzt das Erkennen kleiner Veränderungen erschweren. Verzichten Sie außerdem auf Make-up: Vor allem der „helle Hautkrebs“ ist mit Make-up kaum zu entdecken. Da der Arzt Ihre Kopfhaut genau untersucht, sollten Sie auch auf aufwendige Frisuren (Gel, Haarspray, Zöpfe) verzichten.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Zuerst erkundigt sich Ihr Arzt nach Ihrem gesundheitlichen Zustand und Ihren Vorerkrankungen. Außerdem stellt er Risikofaktoren fest.

Dann folgt die Untersuchung der ganzen Haut. Hierfür legen Sie Ihre Kleidung ab. Der Arzt schaut zunächst ihre Kopfhaut genau an, dazu scheitelt er mit einem Spatel die Haare. Auch die Ohren werden genau inspiziert. Damit Ihr Arzt sich Ihre Augen und die Lider anschauen kann, müssen sie ggf. Ihre Brille absetzen. Mit einem neuen Spatel betrachtet er dann Ihre Mundschleimhäute, Lippen und das Zahnfleisch. Es folgt die Kontrolle von Hals, Oberkörper, Axillen, Armen und Händen.

Auch die Brust wird auf auffällige Hautstellen hin untersucht. Die After- und Dammregion und die äußeren Genitalien werden ebenfalls angeschaut, da auch hier Hautkrebs auftreten kann, ebenso Ihre Beine. Die Füße werden inklusive der Zehenzwischenräume und der Sohlen inspiziert.

Für die Untersuchung benötigt Ihr Arzt keine Instrumente, sondern nur eine helle Lampe und sein geschultes Auge.

Darüber hinaus gibt Ihnen Ihr Arzt wertvolle Tipps für den richtigen Umgang mit der Sonne und informiert Sie darüber, welche Krebsfrüherkennungs- und Gesundheitsuntersuchungen ab welchem Alter angeboten werden.

Planen Sie für die gesamte Untersuchung etwa eine Viertelstunde ein. 

Die Kosten für das Screening übernehmen die Krankenkassen. Wie bei anderen gesetzlichen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen wird über die Versichertenkarte abgerechnet.

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21.04.2016:

Das Projekt „Clever in Sonne und Schatten“ der Deutschen Krebshilfe unterstützt Eltern, Kitas und Schulen durch kostenlose Informations- und Aktionsmaterialien dabei, bereits die Jüngsten zu richtigem Sonnenverhalten anzuleiten.

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